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Lebkuchen-Geheimnisse

Wir plaudern aus unserem Nähkästchen und das hat einen einfachen Grund: Lebkuchen backen ist eine genussvolle Beschäftigung, die wir Ihnen für die Weihnachtszeit nicht vorenthalten wollen. Gemeinsam mit Kindern in der Küche zu stehen, den Teig zu kneten, in der Wohnung den Duft der Gewürze zu riechen - das sind sinnliche Erlebnisse für die ganze Familie.

Uroma Metzger's Original Lebkuchenrezept

Zutaten:

28 dag Roggenmehl
18 dag Staubzucker
2 Eier

3 Löffel Honig

halbe Packung Lebkuchengewürz (z. B. von Kotany)

1 Messerspitze Natron

Zubereitung:
Zucker, Eier, Honig, Lebkuchengewürz und Natron in einer Schüssel schaumig rühren und mit dem Mehl vermischen. Wenn nötig kann etwas Milch dazu gegeben werden. Danach die Masse von Hand auf einem Brett zu einem glatten Teig verkneten. Im Anschluss daran den Teig dick ausrollen und Lebkuchen ausstechen. Die ausgestochenen Lebkuchen mit Ei bestreichen und mit einer geschälten halbierten Mandel belegen. Danach den Lebkuchen bei guter Hitze ca. 10 Minuten lichtbraun backen.

Die ausgekühlten Lebkuchen ca. drei Wochen in einer geschlossenen Schachtel aufbewahren, damit sie weich werden.


Gutes Gelingen und viel vorweihnachtliches Wohlbefinden!

Andreas & Petra Metzger

Gewürzkunde

Der Genuss von Süßem gehört seit jeher zu den menschlichen Ernährungsvorlieben. Im Lebkuchen stecken allerlei interessante und dem Körper zuträgliche Zutaten, über deren geheimnisvolle Wirkung wir unsere Kunden informieren wollen.


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass den Gewürzen die Wirkung nachgesagt wird und dass wir Sie für genauere Informationen an Fachleute verweisen wollen!

Honig
Die Süße des Lebkuchens kommt vom Honig, der seit alters her hohen Wert besessen hat und in manchen Zeiten auch als Zahlungsmittel verwendet wurde. Für den Menschen hat Honig eine besondere Wirkung, denn er ist antibakteriell und enthält reichlich Antioxidantien, die für die Immunabwehr verantwortlich sind. Honigliebhaber tragen auch einen Teil zur Erhaltung der Umwelt bei, denn die Biene als Produzent der goldfarbenen Flüssigkeit ist für die Artenvielfalt unseres Pflanzenreichtums verantwortlich.

Ingwer
Man nimmt an, dass Ingwer ursprünglich von den Pazifischen Inseln stammt. Eingesetzt wird die junge Wurzel der Pflanze für Probleme im Verdauungsbereich, aber auch als entzündungshemmendes Mittel und gegen Erkältungen. Ein Tipp für den Winter: Ingwer schneiden, Zitronensaft pressen, das ganze mit kochendem Wasser übergiessen, ziehen lassen, nach Geschmack mit Honig süßen. Ein wärmender Tee für kalte Tage!


Zimt
Die getrocknete Rinde des Zimtbaumes wird auch Kaneel genannt. Die Schulmedizin diskutiert, ob dieses Gewürz eine Heilwirkung auf Diabetes hat. Alternative Heilmethoden schwören auf die energiesteigernde und wärmende Wirkung des Zimts

Kardamom

Dieses Gewürz ist in Südindien und Sri Lanka beheimatet. Es hat einen intensiven Geschmack und soll in Verbindung mit Kaffee, wie z. B. beim türkischen Kaffee, aphrodisierend wirken.

Anis

Dieses intensiv schmeckende Gewürz ist im östlichen Mittelmeerraum beheimatet, wird aber hauptsächlich in Südrussland angebaut. Anis hat heilende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt, wird aber auch für Hustentess verwendet, da seine ätherischen Öle über die Lunge ausgeschieden werden.

Koriander

Von dieser der Petersilie ähnlichen Pflanze wird zum Genuss sowohl das Kraut als auch der Samen verwendet. Der Samen soll heilend im Verdauungstrakt wirken und frische Korianderblätter helfen beim Entgiften, weil sie z. B. in Zellen eingelagertes Quecksilber herausziehen.

Aranzini
Die kandierten Früchte sind die von der weissen Haut befreiten Schalen der Pomeranzen (Bitterorangen), die eine wesentlich dickere Schale haben als andere Orangenarten. Das in der Schale enthaltene ätherische Öl ist für den bittersüßen Geschmack verantwortlich.


Zitronat

Für dieses Gewürzmittel wird die noch grüne Schale der Frucht des Zedratbaums, einer speziellen Zitronenart, kandiert. Die Zedratzitrone kann eine Größe eines Menschenkopfes erreichen!


Piment
Der sogenannte Nelkenpfeffer wird aus den unreifen Früchten eines Myrtengewächses gewonnen; der Geschmack ist ähnlich der Gewürznelke, ist aber deutlich schärfer.

Nelken
Gewürznelken sind die getrockneten Blütenknospen des Gewürznelken-Baumes. Der Hauptanteil des darin enthaltenen Eugenols hat betäubende Wirkung und wird alternativ gegen Zahnschmerzen eingesetzt. Und Mundgeruch hat mit gekauten Nelken keine Chance mehr.


Macisblüte

Die Blüte, die die Muskatnuss umhüllt, hat den Weg über den arabischen Raum nach Europa genommen. Muskat ist ein Stimmungsaufheller und beruhigt die Nerven. Bei Erkältungen sowie starken Muskelschmerzen wird Muskat verwendet. Aber Achtung, Muskat zählt zu den Gewürzdrogen und kann bei zu hoher Dosierung zu Halluzinationen und euphorischen Zuständen führen.

 
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